Das Prinzip der Solarthermie
Die Solarthermie ist die Wärmegewinnung aus der Sonneneinstrahlung, genauer die Umwandlung von Solarenergie in nutzbare Wärmenergie.
Die Menge der Solarenergie, die dabei auf die Erde trifft, reicht um ein vielfaches aus, um den Energiebedarf der Menschen zu decken und damit den Einsatz sonstiger Ressourcen zu minimieren. In Deutschland beträgt die Sonneneinstrahlung ("Globalstrahlung") je nach Standort zwischen ca. 980 und 1250 kWh/qm (gem. Strahlungsdaten vom DWD, Deutschland 2009). Einen Großteil dieser Leistung kann man mit Solaranlagen relativ einfach nutzen und die persönliche Energiebilanz verbessern - in Bezug auf Kosten und Umwelt. Solarthermie wird im Großformat in solarthermischen Kraftwerken genutzt und im privaten und industriellen Bereich durch Solaranlagen bspw. als Dachinstallation.
Solaranlagen: Funktionsweise
Umweltaspekte
Solaranlagen sind sehr wartungsarm, benötigen im Betrieb kein Verbrauchsmaterial bzw. Brennstoff und hinterlassen keine Rückstände. Moderne Anlagen sind praktisch vollständig recycelbar. Der einzige negative Punkt in der Umweltbilanz liegt im Energieaufwand bei der Herstellung. Der Betrieb von Solarthermie- Anlagen ist unter Umwelt- Aspekten sehr empfehlenswert.
Solaranlagen
Zur Nutzung der Solarthermie hat man im privaten Bereich die Wahl zwischen Flachkollektor- Anlagen und Röhrenkollektor- Anlagen. Andere Bauweisen sind möglich, aber eher für Spezialanwendungen geeignet. Röhrenkollektoren haben den höchsten Wirkungsgrad, sind aber leider auch am teuersten.
