Sonneneinstrahlung

Eine ausreichende Sonneneinstrahlung bzw. Strahlungsintensität ist Grundvoraussetzung für den Betrieb einer Solaranlage. Die Intensität wird gemessen in Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/qm) und schwankt regional sehr stark.

Sonneneinstrahlung Deutschland 2009

Aus der Karte kann man eine allgemeine Tendenz ableiten: Im Süden (III.) wurde 2009 der höchste Wert an Sonnenenergie gemessen, im Osten (I.) werden ebenfalls sehr gute Werte erreicht, in der Mitte (II.) liegen die niedrigsten Werte.

In Deutschland lag die "Globalstrahlung" 2009 zwischen ca. 980 und 1250 kWh/qm (gem. Strahlungsdaten des DWD).

Für alle Gebiete gilt, dass sich eine Solaranlage lohnen oder auch unrentabel sein kann. Eine exakte Berechnung pro Standort erfordert auch Werte für Streulicht, Reflexionsstrahlung, Ausrichtung und Neigung der Anlage, Beschattung u.a.m.. Unter günstigen Voraussetzungen kann ein Flachkollektor in Region II. effizienter arbeiten, als eine Röhrenkollektor- Solaranlage in Region III. Und selbst zwischen benachbarten Objekten kann sich ein völlig unterschiedliches Bild ergeben - unabhängig von der dargestellten Sonneneinstrahlung.

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