Sonneneinstrahlung
Eine ausreichende Sonneneinstrahlung bzw. Strahlungsintensität ist Grundvoraussetzung für den Betrieb einer Solaranlage. Die Intensität wird gemessen in Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/qm) und schwankt regional sehr stark.
Aus der Karte kann man eine allgemeine Tendenz ableiten: Im Süden (III.) wurde 2009 der höchste Wert an Sonnenenergie gemessen, im Osten (I.) werden ebenfalls sehr gute Werte erreicht, in der Mitte (II.) liegen die niedrigsten Werte.
Für alle Gebiete gilt, dass sich eine Solaranlage lohnen oder auch unrentabel sein kann. Eine exakte Berechnung pro Standort erfordert auch Werte für Streulicht, Reflexionsstrahlung, Ausrichtung und Neigung der Anlage, Beschattung u.a.m.. Unter günstigen Voraussetzungen kann ein Flachkollektor in Region II. effizienter arbeiten, als eine Röhrenkollektor- Solaranlage in Region III. Und selbst zwischen benachbarten Objekten kann sich ein völlig unterschiedliches Bild ergeben - unabhängig von der dargestellten Sonneneinstrahlung.
